Donnerstag, 5. September 2013

Unverhofft kommt oft, oder wie aus dem Plöner See das Mittelmeer wurde

Seit gestern hat bei uns die Schule wieder begonnen und auch mit meinem Urlaub ist es vorbei.

In diesen Ferien hat es uns nach Südfrankreich verschlagen.

Ursprünglich hatten wir geplant, am Plöner See zu zelten und dort einen Badeurlaub zu verbringen. Leider sind die Temperaturen jedoch pünktlich zur zweiten Ferienhälfte gesunken, so dass es uns dort für einen Badeurlaub zu kühl war. Da wir uns (O-Ton Tochter) nach einem "Abhängerurlaub" gesehnt haben, entschlossen wir uns sehr spontan für einen Campingplatz in Südfrankreich, unmittelbar am Meer.



Wir haben uns wirklich eine schöne, ruhige Zeit gemacht. Viel geschlafen, im Meer gebadet, gelesen und "abgehangen".

Sehr hilfreich bei der Wahl der Urlaubslektüre waren für mich die Buchtipps von Susa. Nachdem ich schon vor dem Urlaub den Anschlag von Stephen King verschlungen habe, kamen dann noch das "Finstere Tal" (zünftige Einstimmung aufs Gemeinschaftsjodeln), "Die verborgene Sprache der Blumen" und "Gut gegen Nordwind" mit.

Vor dem Urlaub hatte ich noch einen regelrechten Nähflash. Tausend Sachen, die ich noch unbedingt für den Urlaub brauchte. Fotografiert habe ich nur unsere Utensilo-Tischdecke. Die Tischdecke hat sich extrem bewährt. Die Seitentaschen bieten viel Platz für den ganzen Kleinkram, der sonst immer rumfliegt und ständig gesucht wird.

Außerdem habe ich noch ein T-Shirt aus der Sommer-Ottobre, ein China-Shirt, eine kurze Buxe (zumAbhängen *haha*) und ein Sorbetto Top genäht. Das Sorbetto ist nix für mich, total sackig. Das China-Shirt kriege ich irgendwie auch nicht zufriedenstellend hin. Da ist der Ausschnitt nie so, wie ich mir das vorstelle.

Da ich den Urlaub überwiegend in Me-Made-Klamotten verbracht habe, hatte ich eigentlich die Idee, jede Menge Fotos zu machen, und meine Urlaubsgarderobe zu zeigen. Bei der Idee blieb es dann...

Komplett durchgefallen ist leider - es bricht mir fast das Herz, es zu sagen - der Bombshell. Ein erster Praxistest im hiesigen Schwimmbad ergab schon, dass die Idee mit dem eingenähten BH theoretisch echt toll war und praktisch auch, jedenfalls wenn ich nicht ins Wasser gegangen bin. Bei Wasserkontakt ist das Teil jedoch viel zu schwer geworden und von der Trocknungszeit wollen wir mal gar nicht sprechen. Ich habe dann vor dem Urlaub nochmal aufgetrennt, den BH herausgetrennt und wieder zusammengenäht. Der Badeanzug ist mir einfach viel zu groß. Ich habe ihn in Südfrankreich nur einmal angehabt, da er wirklich nicht mehr gut sitzt. Ich werde mir den Anzug im nächsten Jahr nochmal vornehmen und versuchen enger zu nähen bzw. ich nähe dann direkt einen Neuen.

Kommentare:

  1. Liebe Luzie,
    ist das schön zu lesen von Eurem Camping Urlaub. Ich liebe Camping. Immer draußen sein.
    Deine Tischdecke ist genial, so eine mache ich mir auch. Fürs Camping eigentlich ein absolutes Muss, wenn ich mir das jetzt so vorstelle!
    Das mit dem Bombshell ist sooo schade, ich finde den Schnitt so genial. Ich habe auch einen ersten genäht. Der war für mich eher etwas zu klein und ich habe ihn einer Freundin geschenkt. Komisch. Vielleicht lags auch am Stoff? Bis später, ich freue mich schon Gr Susi

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  2. Das ist ja doof. Also das mit dem Badeanzug. Meiner passt (gr. 14) und hält.
    Ich freu´ mich auch auf später!

    Gruß, Bronte

    P.S. Habe heute Erstklässlerin aus Lotto-Shop abgeholt!!!

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