Mittwoch, 23. September 2015

Warum hat der Tag nur 24 Stunden?

Heute gibt es von mir mal ein kleines, leider eher frustiges, Lebenszeichen.

Frust deshalb, weil ich im Moment jobmäßig in DER heissen Phase des Jahres stecke. Ich arbeite viel und die Arbeit ist sehr anstrengend, d.h. wenn ich Feierabend mache, bin ich einfach nur platt. Ich schaffe es gerade noch, etwas für meine Gesundheit zu machen (sprich Sport). In den letzten zwei Wochen hat mich ein Virus und eine Bronchitis lahm gelegt - und das in der heissen Phase! - und ich muss dringend was für mein Immunsystem und meine Erholung tun. Also habe ich zusätzlich zu den zwei Krafteinheiten wöchentlich, die ich meinem Rücken zu Liebe im Fitnessstudio absolviere noch 3 Einheiten Nordic Walking (Bewegung an der frischen Luft, jawoll!) und eine Stunde Yoga auf meinen Plan gesetzt. Der Sport tut meinem Körper und meinem Kopf sehr gut. Ich weiß, dass ich gerade hier investieren muss, damit es mir gutgeht und ich meinen Job stemmen kann.

Alles schön und gut, aber wo ist denn jetzt der Frust?

Mein Frust ist, dass ich gerade kaum Näh- und Blogzeit habe. Ich habe sehr konkrete Pläne und quelle geradezu über vor Inspiration, komme aber nicht in meinen Nähkeller. Ich lese im Schweinsgalopp meine liebsten Blogs quer, schaffe es kaum zu kommentieren, geschweige denn selbst zu bloggen. Aber es ist einfach so, dass ich abends nach nem anstrengendem Arbeitstag (ich arbeite seit Juni wieder voll) keine Motivation und vor allem Konzentration zum Nähen habe.

Aber: am kommenden Wochenende habe ich mal Zeit für mich und dann nähe ich endlich die Jacke fertig und mindestens zwei Kombi-Oberteile für meine neuen Röcke. Ich habe nämlich außerdem auch gerade nichts zum Anziehen! (Glaubt mir das eine?)
Und im Oktober habe ich zwei Wochen Urlaub, davon bin ich eine Woche zu Hause und kann an der Herbstgarderobe weiterarbeiten.

Und wenn der November geschafft ist, kann ich das Jahr gemütlich ausklingen lassen und mich mit meinem Weihnachtskleid beschäftigen und das ist ja auch eine schöne Aussicht.

Montag, 21. September 2015

Winterjacken Sew-Along 2015.1

In diesem Herbst steht ein neuer Mantel für mich auf dem Plan.

Meine Pläne sind auch schon sehr konkret. Es soll dieser Mantel sein.
Es ist der Burda Einzelschnitt 7483, Modell B.
Quelle: Burdastyle

2013 habe ich das Modell A nach diesem Schnitt genäht und weiß daher, dass mir der Schnitt gut passt. Im Gegensatz zu Modell A der bis Mitte Wade lang ist, ist dieser nur knapp knielang, hat eine verdeckte Knopfleiste und einen nicht ganz so dramatischen Kragen.
Vorteil dieses Mantels ist, dass er quasi über jede Kleid-/Rocklänge passt. Er ist großzügig aber nicht sackig geschnitten, so dass ich bei Bedarf noch eine Strickjacke drunter ziehen kann. Der Mantel ist nur mit einem Flutschfutter gefüttert und hat keine wärmende Zwischenschicht. Nachteile: die Länge ist im ÖNV nicht immer so ganz praktisch und der große Kragen kollidiert mit den Trägern meines Laptop-Rucksackes, der echt nicht stylisch aber rückenfreundlich ist.

Im Januar diesen Jahres habe ich mir dann auf der Annäherung einen richtig warmen Mantel genäht. Den Peppernoot-Coat in der Der-Winter-naht-Edition.

Der Mantel ist ausgestattet mit Klimamembran und Steppfutter und ist schön warm. Aber auch bei diesem Mantel habe ich bedingt durch die Kapuze das Problem mit den Rucksackträgern.

Da ich in diesem Herbst sehr viele Pläne und Wünsche, aber leider auch wahnsinnig viel Arbeit und wenig Nähzeit habe, hoffe ich den Sew-Along für den Mantel nutzen zu können. Wobei es zugegebenermaßen an Inspiration bei den anderen Teilnehmerinnen wirklich nicht mangelt. Aber da kann ich mir ja den ein oder anderen Schnitt fürs nächste Mal vormerken.

Vielen Dank an Karin und Lucy für die Organisation des Sew-Alongs. Mittlerweile manifestieren sich immer mehr Traditionen in unserer kleinen Internet-Ecke.


Mittwoch, 2. September 2015

Me Made Mittwoch: Lieblingsurlaubsoutfit

Yeah, es geht wieder los. So langsam aber sicher erwacht die Nähnerd-Gemeinschaft aus dem Sommerschlaf.

Bevor ich mich komplett meinen Herbstplänen ergebe, findet der heutig Me Made Mittwoch unter dem Motto "Lieblingsurlaubsoutfit" statt und ich zeige Euch noch einmal was Luftiges.

Mein Lieblingsoutfit im Italienurlaub war mein Paniknähobjekt, ein Maxikleid, welches ich noch ganz dringend und unbedingt für den Urlaub brauchte und am Tag vor Abflug noch schnell genäht habe. Wie gut, dass der Stoffvorrat für spontane Eingebungen meistens etwas parat hat.


Das Kleid hat sich im Urlaub mehr als bewährt. Ich habe es fast täglich getragen. Niemals hätte ich gedacht, dass viel Stoff bei Hitze so angenehm sein kann.

Orientiert habe ich mich an diesem Burda-Schnitt aus der Mai Ausgabe 2011.
Das Kleid habe ich dann auf Maxilänge gebracht, das Oberteil etwas verlängert und den Sichtschutzeinsatz ebenfalls etwas nach oben hin verlängert.

Nach dem Urlaub hängt es nun gewaschen im Schrank und wartet auf den nächsten Urlaub. Hier zu Hause habe ich es tatsächlich noch nicht angehabt.