Sonntag, 29. November 2015

Winterjacken Sew-Along 2015.5: Finale

Mein Wintermantel ist schon ein paar Wochen fertig und wird seit dem Nähbloggerinnentreffen in Köln quasi täglich getragen. Der perfekte Mantel für Winter in Köln. Leider habe ich es nicht vorher geschafft, vernünftige Fotos bei schönem Wetter zu machen, deshalb müsst Ihr heute bei Nieselregen mit schnellen Handyfotos vorlieb nehmen. Sorry!

Der Mantel hat eine verdeckte Knopfleiste und hier sieht man ganz gut, dass ich die Knopflöcher ein bisschen zu nähen muss, da sie leider etwas nachgegeben haben.

 Die Taschenbeutel habe ich mit dunkelblauem Futterstoff genäht, da ich nicht wollte, dass das Taschenfutter aus den Teilungsnahttaschen herausblitzt.

 Eine Rückansicht gibt es auch; ziemlich zerknautscht, aber ich trage den Mantel ja auch in Dauerschleife.
Ein Blick auf das "weltschönste" Futter. Das Futter habe ich mit der Maschine rundherum an den Belegen festgenäht und dann von Hand am Saum und den Ärmelsäumen angenäht.
Die Knopfleiste hat auf dem Bloggerinnentreffen schon zu Verwunderung geführt: warum sind 4 Knöpfe auf der linken und ein Knopf auf der rechten Seite? Die Anleitung sah vor, dass das oberste Knopfloch sichtbar und schräg eingenäht werden sollte. Meine Maschine hat sich hier sehr deutlich verweigert und so habe ich den Knopf auf das rechte Vorderteil aufgenäht und schliesse mit einem Druckknopf.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Mantel. Der Schnitt (Burda 7483) ist wirklich empfehlenswert. Vielen Dank an Karin und Lucy für diesen Sew-Along, der mir geholfen hat, meinen Mantel -wenn auch in kleinen Häppchen- fertig zu nähen. Mich motiviert so ein Sew-Along sehr, nicht ein Projekt auf Seite zu legen und einfach spontan wieder was anderes zwischen zu schieben.

Alle anderen Mäntel und Jacken werden heute hier präsentiert.

Sonntag, 22. November 2015

Weihnachtskleid 2015.2: Schnitt und Stoff

Ihr Lieben, ich danke Euch sehr für Eure Kommentare in der letzten Woche. Die vorgestellten Kleider finde ich alle toll und möchte sie auch alle (fast alle) noch nähen, aber nicht alle im Rahmen dieses Sew-Alongs.

Das Kleid, welches ich eigentlich unbedingt und auf jeden Fall nähen wollte, ist gestern rausgeflogen: das Leberwurstkleid. Letzte Woche habe ich angefangen, ein Probekleid für die Leberwurst zu nähen und kann mich nicht mit dem Schnitt anfreunden. Der angeschnittene Stehkragen, lässt mich aussehen wie eine Schildkröte. Nein danke! An Birgit sieht das Kleid umwerfend schön aus, aber sie hat auch eine ganz andere Statur als ich. Und eine leberwurstige Schildkröte möchte nun wirklich keiner sehen. Eer Aufwand für ein Probemodell hat sich doch mal wieder gelohnt. Und auch Karins aufschlussreicher Post zu dem Kleid war hilfreich für die Entscheidungsfindung. Es sollte wirklich mehr solcher Posts geben.

Für das Tinakleid habe ich mich mit Bele zum Mini-Sewalong, ggf. in Bielefeld bei der Annäherung, verabredet.

Das diesjährige Weihnachtskleid wird das Kleid aus der Novemberburda aus dem auberginefarbenen Stretchgabardine.
Und wenn es die Zeit erlaubt und ich noch Lust auf ein weiteres Kleid habe, werde ich auch noch das Voguekleid aus dem roten Romanit nähen.
Wiebke sammelt heute die Beiträge aller anderen Näherinnen auf dem Me Made Mittwoch Blog.


Mittwoch, 18. November 2015

Me Made Mittwoch im NBTK15-Kleid

Für das Nähbloggerinnentreffen am letzten Wochenende wollte ich mir ein Kleid nähen. Ich mag es, wenn ich Kleidungsstücke mit besonderen Ereignissen verknüpfen kann. Da mein Mantel letzte Woche fertig geworden ist, wollte ich das Wickelkleid aus der Fashion-Style als tragbares Probekleid für das Weihnachtskleid nähen. Weit gefehlt! Als die Tochter sah, dass der Mantel fertig war, bestand sie darauf, dass wir jetzt endlich die versprochenen Leseknochen gemeinsam nähen sollten. Und da versprochen, versprochen ist, habe ich das auch gemacht und mir ein unaufwändiges Jerseykleid genäht.

Der Schnitt ist der Basis-Schnitt aus dem Rosa P. Buch "Ein Schnitt, vier Styles". Das Buch ist gerade für Anfängerinnen sehr empfehlenswert, da die Schnitte sehr einfach gehalten sind. Mir passt das Kleid sehr gut und ich habe es schon einmal aus Romanit genäht.

Diesmal habe ich es aus einem petrolfarbenen Strukturjersey genäht, den ich zusammen mit Karin auf dem Leverkusener Stoffmarkt ergattert habe.
Und da mir das Kleid irgendwie ein bisschen schlicht rüberkam, wobei ich schlicht grundsätzlich ja sehr gerne mag, habe ich noch ein schnelles Stoffblümchen aus dem gleichen Stoff zum Anstecken dran gebastelt. Ich habe hierfür diese Anleitung verwendet und kann sie empfehlen. Geht schnell und funktioniert.
 
Nina führt heute den Me Made Mittwoch in einem wunderbaren Hemdblusenkleid aus chinesischem Stoff an, das eigentlich auch ein Treffenkleid ist ;-) 
 

Montag, 16. November 2015

Nähbloggerinnentreffen in Köln 14./15.11.2015

Am vergangenen Wochenende fand in Köln das NBTK15 statt. Karin und Susi haben sich um die ganze Organisation gekümmert und hatten heinzelmännchenmäßige Unterstützung von Antje und Brigitte, Elke (ohne Blog), Marja Katz und mir. Mein Part beschränkte sich auf die Mithilfe bei der Planung und Durchführung der Stadtführung.

Gefühlt kenne ich ja irgendwie sehr viele Bloggerinnen, aber dann war ich doch überrascht, wieviele neue Gesichter ich gesehen habe, bzw. Bloggerinnen endlich mal persönlich kennenlernen durfte, deren Blogs ich schon sehr lange lese. Aber auch das Wiedersehen mit den schon bekannten Bloggerinnen war toll und unglaublich herzlich.

Während sich ein Teil unserer Gruppe in Krefeld bei Fashion for Designers vergnügte, machte sich der andere Teil der Gruppe auf den Fußweg durch Köln. Auf dem Weg zu unseren Shopping-Zielen, machten wir Stop an einigen architektonischen Besonderheiten, die einen Bezug zu unserem Hobby haben. Elke, unsere Frau für die Kultur, hat sehr anschaulich und kurzweilig erklärt.

Vor gut zwei Wochen hat Stoff und Stil ein Ladengeschäft in der Kölner Innenstadt eröffnet. Und da dieses Geschäft quasi um die Ecke vom ebenfalls sehr gut sortierten Alfatex liegt, hat sich unsere kaufwillige Truppe auf diese zwei Geschäfte verteilt, zwischendrin getauscht und auch mal Pause im Café eingelegt. Mit mehr (bei mir) oder weniger (z.B. Drehumdiebolzeningeneurin) gefüllten Taschen haben wir uns dann aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe hatte einen Termin außerhalb der regulären Öffnungszeiten bei Plissee Becker in der Benesisstr., eine echte Kölner Institution, werden dort z.B. alle Tanzröckchen der Tänzerinnen der Kölner Karnevalsgarden plissiert. Einen weiteren Teil der Gruppe zog es auf die andere Rheinseite nach Kalk zum Waxprint shoppen. Die Gruppe, die von Marja Katz und mir begleitet wurde, machte sich auf den Weg zum Stoff-Schnäppchen-Markt in die Gürzenichstraße. Von diesem Laden habe ich nichts erwartet, da ich noch nie drin war, seit ich wieder nähe, aber wir sollten sowas von überrascht werden! Der Laden ist nicht schick. Es ist ein tunnelartiges Ladenlokal mit deckenhohen Lagerregalen, die voller Stoffrollen stecken; aber was für Stoffe! Wir haben wirklich ganz feine Stöffchen gefunden bzw. ertrüffelt. Es gibt dort viele edle Bekleidungsstoffe zu einem fairen Preis. Die Knopfauswahl ist dort auch nicht von schlechten Eltern. Knöpfe werde ich ab jetzt nur noch dort kaufen.

Nachdem wir dann Koffer am Bahnhof und Meike und Claudia am Neumarkt eingesammelt ging es weiter ins Palanta nach Köln-Sülz. Der ganze hintere Bereich des sehr schönen Lokals war für uns reserviert. Dort haben wir dann bis spät in die Nacht geschlemmt, getrunken und gequatscht. Schön fand ich, dass wir tatsächlich häufig Plätze getauscht haben und so mit vielen ins Gespräch kamen.

Weniger schön fand ich, dass ich auf dem Rückweg zur Bahnhaltestelle auf eine abgesperrte Zülpicher Straße kam. Auf dem nassen Kopfsteinpflaster spiegelte sich sehr viel Blaulicht, gespenstisch. Ein Polizist klärte mich auf, dass ein "verdächtiges Fahrzeug" gemeldet worden wäre, dass nun vom Entschärfungskommando des LKA untersucht werden müsse und der Bahnverkehr bis auf weiteres eingestellt wäre. In Anbetracht der Ereignisse aus Paris vom Abend vorher, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Am nächsten Morgen konnte ich dann lesen, dass sich irgend ein Vollpfosten einen ganz üblen Scherz erlaubt hatte, in dem er an einen abgestellten Van einen Zettel mit der Aufschrift "Nicht öffnen, IS-Bombe" geheftet hat. Wie kann man mit sowas Scherze machen???

Am Sonntag fand unser Treffen einen mehr als würdigen Abschluss im Museum für angewandte Kunst Köln. Wir hatten dort eine Führung durch die Ausstellung "Modedesign von A bis Z", die von unserer lieben Elke (Ihr erinnert Euch: unsere Frau für Kultur), vorbereitet und gestaltet wurde. Elke und ihre Kollegin führten uns durch die Ausstellung bzw. gewährten uns einen Blick hinter die Kulissen, was ich sehr spannend und inspirierend fand.

Nach dem Museumsbesuch trennten sich dann wieder so langsam aber sicher unsere Wege *seufz*. Aber wir werden uns bestimmt wiedersehen, z.B. in Bielefeld.

Es war sehr, sehr schön mit Euch. Ich bedanke mich bei Karin und Susi, sowie den anderen "Heinzelmädchen" für die Organisation und bei allen Teilnehmerinnen für die tollen Gespräche und Inspirationen! Ich bin sehr beeindruckt, welche weiten Anfahrten Ihr auf Euch genommen habt!

Ich habe am ganzen Wochenende kein einziges Foto gemacht. Deshalb zeige ich Euch nur ein paar Fotos meiner Schätze.

Die Ausbeute von Stoff und Stil
Strickboucle in weiß-grau-silber, silbern beschichter Sweat, grauer Romanit, grauer Glitzer-Leo-Jersey, roter Romanit

Ertrüffelte Stoffe beim Stoff-Schnäppchen-Markt
ganz feiner, in echt himbeerroter Baumwollblusenstoff mit Elasthan, grauer Viskose-Woll-Krepp

Neuer Lesestoff

Ein liebevoll genähtes Dömchen för et Hätz*
*für das Herz

Bei Karin wird es einen Beitrag mit einer Linksammlung zum Treffen geben. Ich freue mich schon auf Eure Bericht und Fotos.

Sonntag, 15. November 2015

Weihnachtskleid 2015.1: Inspiration und Rückblick

Mein liebster Sew-Along geht wieder los!  Aber, der Reihe nach: Erst haben die Kleider der vergangenen Weihnachten (wie bei Scrooge) ihren Auftritt:

1. Weihnachtskleid 2012
2. Weihnachtskleid 2012

Weihnachtskleid 2013

Weihnachtstunika 2014

Was ich schon mal weiß, ist: Dieses Jahr wird es wieder ein Kleid. Die Frage ist nur, welches?

Ich habe da ein paar Favoriten:

1. Das Wickelkleid aus der Fashion-Style. Dazu habe ich auch schon einen Stoff gekauft. Es ist ein Velourslederimitatjersey in einem Rosenholz- oder Leberwurstton. Der Stoff ist nicht dick und wird sich, hoffe ich, gut verarbeiten lassen.


2. Dieser Schnitt von Vogue. Habe ich schon länger hier liegen, aber noch nicht genäht. Ich würde mir das Kleid gerne aus einem Romanitjersey nähen.
Gestern habe ich einen tollen roten Romanit bei Stoff und Stil gekauft. Der wäre gut geeignet.

3. Dieses Kleid aus der aktuellen Burda. Hierfür hätte ich einen Stretch-Gabardine in Aubergine da, der eine leicht glänzende Seite hat.
Quelle: Burdastyle


4. Das Tina-Kleid habe ich immer noch nicht genäht. Das wäre auch eine schöne Weihnachtskleidoption.
5. Und dann habe ich doch einen sehr schönen Wollstoff. Fischgratmuster in grau mit sehr feinen pinkfarbenen Lurexstreifen. Allerdings habe ich dazu noch keine Schnittidee.

Heute gehts weiter mit dem Kölner Nähbloggerinnentreffen und heute abend werde ich mich dann mal durch die anderen Beiträge lesen.
Nina sammelt auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog alle Teilnehmerinnen der Weihnachten-soll-schöner-werden-Aktion.




14.11.2015 Teil 1- Inspiration und Rückblicke auf die Weihnachtsoutfits 2014, 2013, 2012, 2011
- Perfekt, ich weiß genau was ich nähen will und es ist schon alles da. Schnitt, Stoff, Zubehör.
- Oh weh, ich habe noch keine Ahnung und verlasse mich mal auf die Inspiration der Anderen.
- Ich weiß genau welcher Schnitt, aber keine Ahnung was für ein Stoff passt.
- Stoff ist da, aber welchen Schnitt solch ich nur nehmen?

22.11.2015 Teil 2
- Stoff- und Schnittvorstellung
- Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch super dazu.
- Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
- Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
- Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.

06.12.2015 Teil 3
- Das Probemodell ist genäht und passt. Jetzt geht es weiter.
- Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!!
- Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat 3 Tage, ich nähe jetzt das 2. Kleid.

13.12.2015 Teil 4
- Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen.
- Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich. Nie hätte ich das gedacht.
- Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.

20.12.2015 Teil 5
Finale
Fertig! Wir haben es gemeinsam geschafft. Wir haben alles gegeben und sehen einfach umwerfend aus.

Mittwoch, 11. November 2015

Me-Made-Mittwoch 11.11.15: Norma und Ottobre-Shirt

Mein gestriges Büro-Outfit sah so aus:

Der Rock ist nach dem Schnitt Norma aus der Ottobre entstanden. Dieser Schnitt wird zu Recht häufig in der Blogosphäre genäht. Ein Schnitt ohne viel Gedöns, der eigentlich jeder Frau steht.

Dieses Modell habe ich aus einem auberginefarbenen Bouclé genäht. Der Stoff ist in der Verarbeitung wirklich übel. Er franst wie die Hölle und lässt sich nicht trennen. Da der Stoff über eine wirklich schöne Webkante verfügt, habe ich diese mit dem Rollschneider abgeschnitten und als Saumborte verwendet. Da der Stoff zu dick zum verstürzen war, habe ich den Rocksaum nur mit der Overlock versäubert (Fransenalarm s.o.) und die Borte auf die Saumkante angesetzt und mit einem schmal gestellten Zickzack-Stich festgenäht. Der Stich fällt überhaupt nicht auf und ich finde, dass die Borte dem Rock das gewisse Etwas gibt.

Leider ist der Rock doch einen Ticken zu lang geraten. Auf den Fotos habe ich den Bund einmal umgeschlagen; auch nicht gerade eine elegante Lösung. Von unten kürzen geht nicht und auftrennen ist auch sehr problematisch. Ärgerlich, aber vielleicht versuche ich doch den RV raus zu trennen, den Bund abzuschneiden und neu anzusetzen.

Das Shirt bzw. der Pulli den ich trage, ist ebenfalls nach einem Ottobreschnitt entstanden. Es ist der Schnitt für das "gewickelte" Shirt aus der Ottobre 05/2008, nach dem auch schon mein Discokugel-T-Shirt und zwei weitere Oberteile, die es noch nicht in den Blog geschafft haben, entstanden. Der Stoff ist ein sehr feiner, weicher anthrazitfarbener Feinstrick. Der Pulli trägt sich sehr gut und ich finde, dass er ein toller Kombipartner zum Rock ist.

So gekleidet habe ich gestern eine sehr wichtige Besprechung, vor der ich etwas Magengrummeln hatte, erfolgreich bestritten. Meine Deeskalations-Skills waren zum Glück nicht erforderlich (winke winke zu Karin). Meinen Wintermantel habe ich gestern fertig genäht und freue mich jetzt auf das Bloggerinnentreffen am Wochenende in Köln. Evtl. schaffe ich es noch, ein Probekleid für das Weihnachtskleid als Treffenkleid zu nähen. Das wäre toll.

Ebenfalls fertig geworden ist Petras Walkmantel, den sie heute als Gastbloggerin beim
Me-Made-Mittwoch zeigt. Manchmal will gut Ding einfach Weile haben.

Sonntag, 1. November 2015

Winterjacken Sew-Along 2015.4: Zwischenstand

Den letzten Termin habe ich ausfallen lassen, denn ausser zugeschnittenem Oberstoff hatte ich nichts vorzuweisen.
Aber jetzt:
Der Oberstoffmantel ist fertig und auch der Futtermantel ist bis auf die Ärmel genäht. Dann kommt noch das Zusammenfügen, Heftfäden entfernen und 5 Knöpfe wollen angenäht werden.

Das Nähen hat sehr gut geklappt bisher. Ich nähe zum ersten Mal ein Teil mit verdeckter Knopfleiste.
Nachdem ich mich sehr lange selber blockiert habe, mit meinen Überlegungen den Mantel wärmer zu bekommen, habe ich mich dann doch dazu entschieden, den Mantel nicht mit Watteline oder Membran zu pimpen. Mir fehlt definitiv noch ein Mantel/eine Jacke für die wärmeren Winter- und kühleren Herbsttage. Die Winter in Köln sind ja leider nicht ganz so kalt...Und für die wirklich kalten Tage habe ich meinen Peppernoot und einen Kaufparka.

In einem Blog (ich weiß nicht mehr bei wem) habe ich gelesen, dass die Bloggerin jeden Tag 45 Minuten Nähzeit einplant, damit das Nähen nicht zu kurz kommt. In den letzten 1-2 Wochen habe ich versucht, das für mich umzusetzen. Oft war es auch nur eine halbe Stunde. Für mich ist das eine tolle Sache - wenn man sich darauf einlässt, nur kurze Nähsessions zu haben - denn in kleinen Schritten kommt man dann auch irgendwann mal weiter. Besser kleine Häppchen, als gar kein Nähen.

Lucy führt durch den heutigen Teil des Sew-Alongs, bei dem alle zeigen, wie es um ihre Mäntel/Jacken steht. Meike hat ein prima Tutorial für Paspelknopflöcher beigesteuert, dass ich beim ersten Lesen direkt verstanden habe. Danke!