Donnerstag, 15. September 2016

Ich nähe einen Quilt #3: Das Sandwich wird zusammengesetzt

Wahrscheinlich erinnert sich niemand mehr daran, dass ich vor fast 2 Jahren eine Mini-Doku-Soap über die Entstehung meines ersten Quilts begonnen habe.

Teil 1 beschäftigt sich mit Planung und Zuschnitt. In Teil 2 ging es um das Nähen des Tops.

Da andere Projekte immer dringlicher waren und wir uns dann auch noch im letzten Jahr eine neue Couch gekauft haben und ich keine Lederrisse mehr verdecken musste, geriet mein Quilt-Projekt immer mehr ins Hintertreffen; vergessen habe ich es nicht. Um genau zu sein, handelt es sich bei dem Quilt um mein einziges Ufo (!) und dem geht es jetzt an den Kragen!
Nicht unerwähnt sollte hier bleiben, dass mich die Quilts von Frau Küstensocke und Julia mächtig angespornt haben, meinen Quilt endlich zu beenden.

Als ich im Dezember 2014 das Top zusammengenäht habe, musste ich feststellen, dass es mir zu klein war. Dieses Problem habe ich dadurch gelöst, dass ich einfach noch Musterreihen dazu gefügt habe, sowohl in der Breite als auch in der Länge.

Dann ging es darum, die Rückseite des Quilts zu gestalten. Hierzu habe ich aus überschüssigen Blöcken zwei Reihen genäht und diese mit Stoffresten zu einer großen Fläche vernäht.

Die Rückseite liegt mit der schönen Seite nach unten festgeklebt auf dem Boden, damit ich darauf das Quilt-Sandwich zusammen fügen kann. Bei den Uni-Stoffen handelt es sich um Baumwoll-Leinen von Stoff und Stil. Beide Stoffe sind vorgewaschen und haben doch unterschiedliche Stoffbreiten.

Auf der Rückseite habe ich dann die Zwischenlage ausgelegt. Hier habe ich mich für eine einfache Baumwoll-Molton-Einlage entschieden. Auf der Einlage habe ich dann das Top ausgerichtet.

Hier sieht man gut, dass durch das nachträgliche Annähen von Musterreihen, die ich scheinbar nicht exakt so zugeschnitten hatte, wie die ersten Blöcke, Versätze entstanden sind. Für meinen ersten Quilt finde ich das jedoch nicht so schlimm. Die Hauptsache ist, dass Einlage und Rückseite größer als Vorderseite sind und sich keine Lücken auftun.

Das Quiltsandwich habe ich dann mit Sicherheitsnadeln geheftet. Die Sicherheitsnadeln habe ich bei Buttinette bestellt. Sie sind ganz leicht gebogen und liessen sich gut durch alle drei Schichten führen.

Ich habe die Nadeln jeweils in jedem zweiten Musterblock angebracht. Das hat gut geklappt und es hat sich nichts beim Quilten verschoben. Aber dazu mehr beim nächsten Mal.



Mittwoch, 14. September 2016

MMM: Anna geht schwimmen mit Meike

Was ist das denn für ein bescheuerter Titel für einen Post??? Hört sich an wie ein Satz aus einer Erstklässler-Schreib-Fibel.
Ja, der Titel mag merkwürdig erscheinen, ist aber ganz logisch. Warum? Na, dann lest mal weiter!

Im Frühjahr diesen Jahres erstand Meike alias Frau Crafteln einen wunderschönen Stoff auf einem Hamburger Wochenmarkt und präsentierte diesen bei Twitter. Ich war direkt verliebt und bat Meike, mir bei Gelegenheit etwas von diesem schönen Stoff zu besorgen.

Meike hat den Stoff nicht nur für mich besorgt, sondern mir auch noch geschenkt. Wie nett ist das denn? Ehrensache, das der Stoff dann auch zu etwas Besonderem verarbeitet werden will. Ich hatte zunächst an einen Rock gedacht, aber der weiche Fall des Stoffes und der schöne Print überzeugten mich, endlich meine lang geplante Sommer-Anna zu nähen.

Den Schnitt Anna von ByHandLondon habe ich im Winter schonmal genäht und hatte da schon beschlossen, dass ich noch ein Modell mit V-Ausschnitt und aus einem gemusterten Sommerstoff haben möchte. Stoff und Schnitt passen ganz hervorragend zueinander.
Das Kleid trage ich sehr gerne. Es ist schön luftig und bürotauglich. Einen Reißverschluss brauchte ich wieder nicht, was das Kleid direkt nochmal beliebter bei mir macht, da ich mich morgens nicht verrenken muss ;-)
Verzeiht den leidenden Gesichtsausdruck; ich habe einen Tag im brütend heißen Büro und eine Fahrt in der nicht klimatisierten Straßenbahn hinter mir *uff*. Aber das Kleid sieht immer noch taufrisch aus, oder?

Vielen Dank liebe Meike, dass ich mir wieder ein Lieblingsstück nähen konnte!

Monika verabschiedet sich heute auch in einer Anna als Moderatorin des MMM. Ich kann das gut verstehen, denn das ist mit ganz schön viel Arbeit verbunden. Ein ganz großes DANKE an Monika und auch die anderen Gastgeberinnen. Schön, dass es diese Plattform gibt.



Montag, 12. September 2016

12 von 12 September 2016

Weil mir meine Premiere von 12von12 letzten Monat Spaß gemacht hat, bin ich diesen Monat direkt nochmal dabei.

 Heute bin ich im Büro und gebe meinen Pflanzen erstmal Wasser. Mein Büro ist nach Südwesten gelegen, d.h. die Pflanzen müssen Sonne und Hitze vertragen (ob ich das vertrage, ha keiner gefragt). Der Bogenhanf blüht. Könnt ihr das erkennen?
 Nach dem die Pflanzen versorgt sind, brauche ich erstmal einen Kaffee. Ich trage mein kleines Schwarzes Vogue 8379.
 Der Aktenberg wartet.
 Da man meine Schuhe auf den Aufzugfotos nicht sehen kann, habe ich ihnen ein Extra-Foto spendiert. Es sind meine absoluten Lieblingsschuhe.
 Die Lieblings-Sommer-Handcreme steht auch immer direkt in Reichweite.
 Gegen 1 bin ich aus dem Büro raus. Es war einfach zu heiß und stickig, Kopfschmerzen werden immer stärker. Ein kurzer Blick auf den Dom am Hauptbahnhof. Ich liebe meine Stadt.
 Kopfschmerztablette, Massage der Muskelansätze am Hinterkopf mit dem Igelball und ein kleines Schläfchen vertreiben die Kopfschmerzen. Zu Hause im Home-Office arbeitet es sich bei den Temperaturen angenehmer.
 Die Tochter ist seit 3 Wochen auf der weiterführenden Schule und wir beide gönnen uns ein Theaterabo. Ich finde es so toll, dass meine Tochter interessiert ist und finde das absolut unterstützungswert; mal abgesehen davon, gehe ich selbst gerne mit ins Theater.
Da meine Kinder Pausenbrot-Muffel sind, sind wir immer auf der Suche nach Alternativen. Beliebt sind die sogenannten Flap Jacks. Das sind einfache Haferriegel, die deutlich gesünder als gekaufte Müsliriegel sind. Dazu dann noch ein Stück Obst  und die Pause ist gerettet.
Während die Flap Jacks im Ofen sind, habe ich schnell den Kartoffelsalat für morgen fertig gemacht.
Pause auf dem Liegestuhl mit Kaffee und Verkostung der Flap Jacks. Ich habe den Zuckeranteil reduziert und es ist immer noch süss, da geht noch was.













Aus dem geplanten Walking wurde dann doch nur ein Spaziergang mit meinem Mann; die Kopfschmerzen mochten zu schnelle Bewegung nicht. Am Rhein habe ich noch zwei Stand-Up-Paddler eingefangen. Die Sonne war um kurz nach 20 Uhr schon untergegangen.





Mehr Bilder des Tages sammelt Caro.

Sonntag, 11. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along: Planung

Ich pfusch mich heute in den Herbstjacken-Knit-Along rein, obwohl meine Planung schon vor Monaten erfolgte. Beim Drops-Supersale habe ich mir meine Ravelry-Favoritenliste vorgeknöpft und einige Projekte aufgeplant. Ich habe das zum ersten Mal in größerem Umfang gemacht und war auch unsicher, ob ich mir da nicht ein bisschen zuviel vorgenommen habe. War es die richtige Entscheidung schon so viele Projekte (2 Tücher, 3 Pullover und eine Jacke) vorzuplanen und dafür einzukaufen?
Um es kurz zu machen: Ja! Die Tücher und 2 Pullus sind gestrickt und die Jacke möchte ich gerne im Rahmen dieses KALs angehen.

An dieser Stelle möchte ich Luise und Sylvia für die Initiative und das Hosten danken. Gemeinsam strickt es sich doch gleich nochmal so nett.

Meine Strickjacke ist das Modell Martha von Drops Design. Ich mag Fair Isle und Norweger total gerne, habe aber mächtig Respekt vor dem mustergenauen Stricken und dem Erreichen der richtigen Fadenspannung. Martha hat "nur" eine Fair Isle-Passe und Fair Isle- Rapporte an den Ärmeln. Da traue ich mich jetzt einfach mal ran.

Quelle: Garnstudio.com
Ich verstricke die Karisma, habe jedoch die Grundfarbe beige-braun durch ein freundliches Grau ersetzt.
 Bei Luise kann man die Pläne aller Herbstjacken-Strickerinnen sehen, vermutlich wieder einmal eine geballte Ladung Inspiration.