Mittwoch, 3. Oktober 2018

jOne Cardigan und Fashion Style Outfit

Im Sommer habe ich auf dem Markt in Maastricht zwei sehr schöne Strickstoffe gekauft und wusste, sofort was daraus werden sollte:

1. Der Cardigan jOne von Prülla ist mir direkt ins Auge gefallen, da er einfach mal eine andere Schnittführung als alle anderen Strickmäntel hat und über sehr coole Taschen verfügt. Die Größenwahl fand ich sehr schwierig, da zu Anfang auch keine Maßtabelle bei dem Schnitt vorhanden war und ich dann versucht habe, mich bei den zahlreichen Probe-/Designnäherinnen zu orientieren. Auch das war nicht einfach, da bis auf eine keine der Frauen geschrieben hatte, in welcher Größe sie ihre jOne genäht hatte. Solche Infos gehören für mich bei Designbeispielen essentiell dazu. Letztlich habe ich den Cardigan in XL zugeschnitten, was nach Maß eigentlich zu klein gewesen wäre, aber ich wollte nicht so einen Mega-Oversize-Look und das hat dann auch gut hingehauen. Ich bin auch. ohne stückeln zu müssen, mit 2 Meter Stoff hingekommen. Der Cardigan liess sich sehr gut und schnell nähen. Der einzige (lohnenswerte!) Aufwand bestand darin alle Säume von Hand zu nähen und die Belege unsichtbar zu fixieren. Der Stoff ist übrigens gestrickter Wollwalk, der eine gewisse Festigkeit mit sich bringt.


2. Der sehr lockere petrolfarbene Boucle-Strick sollte ein kurzer Boxy-Pullover werden. In der Knip von August oder September (?) war ein passendes Modell, dass ich einfach mal ausprobieren wollte. Nach der Maßtabelle hätte ich Gr. 48 (wtf!!!) zuschneiden sollen. Als ich die Schnittteile vor mir sah, habe ich dann mal rasch zwei Nummern weniger genommen und auch das ist bei diesem Schnitt noch reichlich.

3. Passend zu diesem Pulli war in der Knip ein sehr raffinierter Rock abgebildet. Eigentlich nähe ich ja keine Röcke, weil sie an mir schnell hoch- oder runterrutschen, wenn ich mal 2 kg mehr oder weniger wiege. Ich habe ihn trotzdem genäht. Basis ist ein schwarzer Stretch Twill. Das überlappende Rockteil habe ich aus einem sehr schönen, weichen Kunstleder genäht. Auf den Fotos sieht man leider nicht die Details. Z.B. ist das überlappende Teil mit einer Paspel verstürzt und ich habe sogar Fake-Reissverschluß Taschen eingenäht. Der Rock ist als wirklich kein schneller Näherfolg.


Mein Fazit: so Boxy-Pullis sind nicht mein Ding. Schade um den schönen Stoff, aber in denen sehe ich massiger aus, als ich tatsächlich bin und das ist mir nun mal nicht egal. Der Rock ist prima und den werde ich bestimmt mit schmaleren Oberteilen gerne tragen. jOne trage ich sehr viel, aber lieber mit Hosen; da gefällt mir die gesamte Silhouette dann besser.

Viele schöne selbstgenähte Herbstoutfits gibt es heute auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog zu bewundern. Katharina zeigt ihr neuestes Dienstkleid. Wie schön, dass sie so schicke "Dienstkleidung" tragen kann.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Me Made Mittwoch: Charlie Caftan

Schon lange schlich ich um den Schnitt Charlie Caftan von Closet Case Patterns herum. Auch wenn mich die neuesten Schnittmuster nicht umgehauen haben, bin ich grundsätzlich ein großer Fan von Heather Lous Designs.

Im Stofflager befand sich ein Baumwoll-Leinen-Synthetik Mix aus Wolbeck in ausreichender Menge. Von Anfang an war klar, dass es die sehr cleane Version A des Schnittes sein sollte. Für diese Version eignet sich definitiv ein Stoff mit etwas Stand/Struktur.
Quelle: Closet Case Patterns

An dem Schnitt habe ich bis auf etwas Längenzugabe nichts verändert. Auch die Ausschnitttiefe habe ich belassen, wie sie war und finde das auch absolut ok. Nähen lässt sich der Charlie Caftan sehr einfach, bis auf das einzusetzende Front Panel. Ich hatte dies auf vielen Blogs gelesen und schließe mich an. Es ist keine Hexerei, verlangt aber seeeehr exaktes Übertragen der Markierungen und seeeehr exaktes Nähen. Das ist aber auch wirklich schon die einzige Hürde bei diesem Schnitt, die sich auch durch das sehr gute Tutorial auf dem Blog von Closet Case Patterns bewältigen lässt.

Schon bevor ich das Kleid überhaupt zugeschnitten hatte, war mir klar, dass der eigentlich hübsche Hellblau-Ton in Kombination mit dem Schnitt und mir kritisch sein könnte. Ich befürchtete OP-Hemdchen-Alarm und ich hatte Recht. So war direkt klar, dass ich den Stoff einfärbe. Außerdem spukte mir zu diesem Kleid immer die Vision einer Shibori-Ausführung im Kopf herum. Zufällig traf es sich, dass die kreativen Köpfe bei den Stoffspielereien im Mai das Thema Japan aufgegriffen hatten und Gabi tolle Experimente mit der Shibori-Technik gezeigt hatte. Die Stoffspielereien verfolge ich immer sehr interessiert und nehme mir immer vor, mal etwas von den Inspirationen in meine Werke einfließen zu lassen. Ha, und jetzt war der Moment gekommen!

Bevor die erste Naht genäht war, überlegte ich noch, ob ich direkt mit dunkelblauem Garn nähen sollte, habe mich aber für helles Garn entschieden, da ich mir den Kontrast zum gefärbten Stoff gut vorstellen konnte. Da das Nähgarn idR ein Synthetikgarn ist, nimmt es die Stofffarbe nicht an und bleibt in der ursprünglichen Farbe.

Ich beschloss nur an der Saumkante des Kleides eine Art Shibori-Bordüre einzubauen. Dazu habe ich auf dem Stoff Markierungen mit dem Frixxion-Pilot-Stift angebracht, damit die Anordnung einigermaßen geordnet und nicht zu wild wird.

Dann habe ich an jeder Markierung eine Kunststoffperle eingebunden. Abgebunden habe ich die Perlen mit ganz kleinen Haargummis (die Loombänder gibt es bei uns nicht mehr). Wichtig ist, dass die Gummis ziemlich fest sitzen.



Danach habe ich das Kleid sicherheitshalber in ein Wäschenetz gepackt und mit der Farbe in die Waschmaschine geschmissen. Nach einer bangen Waschzeit (würde die Färbung klappen und würde meine Waschmaschine wieder jemals sauber sein....) konnte ich mein Päckchen auspacken ;-)




Es ist wirklich genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe und ich bin sehr glücklich mit dem schönen, luftigen Kleid. Die Waschmaschine hat es auch überlebt. Einziger Nachteil des Kleides ist, dass es durch den engeren Rock nicht gut zum Fahrradfahren geeignet ist. Aber dann ziehe ich mich eben zum Radfahren um...pfh.

Und da heute auf dem Me Made Mittwoch Blog die Koffer gepackt werden, kommt mein Kleid auch mit hinein. Wir haben in den Sommerferien nur einen Städtetrip nach Amsterdam mit der Familie geplant und dafür ist mein Kleid doch wirklich gut geeignet.

Dienstag, 3. Juli 2018

#12xmemade Ergebnisse Mai und Juni

Zum Glück hat Muriel der schönen 12xmemade-Aktion von Chrissy ein neues Zuhause auf ihrem Blog gegeben. Vielen Dank nochmal dafür! Im letzten Monat habe ich es nicht geschafft, meine Ergebnisse vorzustellen, so dass ich das heute in einem Post zusammenfassen möchte.

Der Mai war bei mir ein extrem produktiver Monat


Auf den Bildern sind zu sehen: meine fertig gestellte Chobe-Bag (es fehlte noch der Lederhenkel), eine Melonen-Maseike, ein Kleid nach Vogue1027, das Burda-Top 110 aus der Ausgabe 05/2017, zweimal das Top Lizzy, eine Jeansshorts nach dem Ginger-Schnitt, ein Ajaccio-T-Shirt und unten noch zwei Maseike T-Shirts, von denen es keine Tragefotos gibt.

Der Juni war auch produktiv, aber sehr zweigeteilt, was die Ergebnisse betrifft. Dominierten im Mai die Shirts (ein Hoch auf Basics!), habe ich im Juni vor allem Kleider genäht. Das anhaltende Sommerwetter verlangt einfach danach, oder?

Sehr begeistert bin ich von dem Jerseykleid Martha von Schnittmuster Berlin. Das Kleid hat eine sehr vorteilhafte Drapierung am Bauch und ist sehr schnell genäht.

Dann habe ich endlich den Schnitt Charlie Caftan von Closet Case Patterns genäht. Das fertige Kleid sieht allerdings ganz anders aus, als auf diesem Foto; ihr könnt es morgen beim MeMadeMittwoch sehen ;-)

Im Bild links leider ein kompletter Total-Ausfall: mein erstes Inari Dress von Named aus einem sehr geliebten Stoff. Leider passt das Kleid hinten und vorne nicht. Rechts daneben, soweit man es erkennen kann, das Hotsummer-Dress von Schneidermeistern. Dieser Schnitt hat mich sehr positiv überrascht. Das ist wohl mein "Inari-Ersatz".

Da mir das Burda Top aus dem Mai so gut gefiel, habe ich direkt noch eine Version aus einem vermeintlich besseren Viskose-Webstoff genäht. Tja, leider war der Stoff totaler Müll und das schöne Top hat die erste Wäsche nicht überlebt, somit Teil 2 für die Tonne.


Das 3. Teil für die Tonne war eine Shirtbluse nach dem Schnitt Frau Mia von FritziSchnittreif. Ich hatte noch einen Meter beerenfarbenes Double-Gauze-Babywindel-Musselin rumliegen und habe das dafür genommen. Ohweia, das ging mal gar nicht. Der Stoff trägt sich zwar angenehm, die Optik und der Fall sind aber überhaupt nicht mein Ding. Es gibt auch kein Foto davon.

Abschließen möchte ich allerdings mit etwas Positivem: die Bluse Frau Yoko von Schnittreif. Genäht aus einem Viskose-Coupon vom Maastrichter Markt. Die Bluse gefällt mir von der Passform her sehr gut und sie trägt sich ganz wunderbar.

Mittlerweile habe ich meine Stoffbilanz auch wieder ausgeglichen. Nach dem Besuch des Marktes in Maastricht mit Karin, war die Eingangs-Seite etwas aus dem Ruder gelaufen....*ähem*. Krass ist, dass ich schon wieder Stoffbedarf habe...ich könnte noch schönen Viskosestoff brauchen....

Der Juli steht allerdings mehr unter dem Motto "Nähen für Andere". Meine Tochter braucht noch ein bisschen was für das Zeltlager und hat auch so den ein oder anderen Wunsch angemeldet...die Zeiten, in denen selbstgenähte Sachen uncool waren, sind evtl. ein bisschen vorbei ;-)))

Alle Ergebnisse aus Juni sammelt Muriel hier.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Me Made Mittwoch: Burda Top 110

Die besten Inspirationen finde ich in den Blogs und/oder Instagram-Accounts anderer Nähbegeisterter und im echten Leben bei Treffen mit anderen Nähnerds. So geschehen bei diesem Top, dass mir bei der Annäherung in Bielefeld an Martina aufgefallen ist.

Da ich die Burda nicht verfolge, habe ich schon mal per se keinen Überblick über deren Angebot. Erschwerend kommt hinzu, dass mir bei Burda oft die Phantasie fehlt, mir die dort gezeigten Kleidungsstücke in meinem Leben an mir vorzustellen. Für dieses Top werden z.B. Stoffe mit etwas Stand empfohlen und auch die gezeigten Modelle sind aus festeren Baumwollstoffen genäht. Diese Materialempfehlung kann ich so gar nicht nachvollziehen, da das Top mit einem fließenden Stoff einfach viel schöner fällt (und so hatte ich es auch an Martina gesehen und bewundert). Also soviel dazu, dass Burda-Schnitte sowieso meist an mir vorbeigehen ;-)

Diesen Schnitt gibt es nur bis Burda-Größe 44, d.h. ich musste ihn leider auch noch um 2 Größen hochgradieren. Auch ein Punkt, warum ich sehr selten Burda-Schnitte nähe. Die "normalen" Größen sind mir zu knapp und in den Plusgrößen ertrinke ich irgendwie; die passen mir einfach nicht gut.

Bei dem Schnitt hier war die Vergrößerung relativ schnell erledigt und ich musste dann auch nichts mehr anpassen. Die Armlöcher sind nicht zu groß, nichts klafft oder gewährt unfreiwillige Einblicke. Den rückwärtigen Verschluß (Knopf und Schlaufe) konnte ich weglassen und habe ihn zugenäht.

Mir gefällt das Top sehr gut. Ich finde es lässt sich sehr schön kombinieren, bei kühlerem Wetter mit einem Cardigan drüber. Und es ist ein tolles Oberteil für Hosen und schmale Röcke, so man diese trägt, ich bevorzuge Shorts ;-)

Ich habe hier einen gut fallenden Poly-Stoff vom Stoffschrottplatz in Münster vernäht, habe aber schon einen tollen pinken (!) Viskosestoff aus Maastricht für ein weiteres Top hier liegen.

Schnitt: Burda 110 Ausgabe 05/2017

Heute ist Wiebke unsere Gastgeberin auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog in einem traumhaft schönen Stella-Kleid.
Ich bin gespannt, wie viele Blog-Inhaberinnen sich heute treffen werden, haben doch in den letzten Wochen schon so viele ihre Blogs gelöscht oder geschlossen. Ich hatte zunächst gedacht, dass die DSGVO Bestimmungen auf private/nicht kommerzielle Blogs nicht anzuwenden seien; dem ist aber nicht so. Nicht kommerziell ist nicht gleich bedeutend mit privat, leider. Aber: ich habe jetzt auch ein paar Änderungen/Erläuterungen eingefügt, was im Prinzip schnell gemacht ist. Es wäre doch wirklich unendlich schade, wenn die DSGVO Anlass wäre für das Abschalten eines Blogs.

Freitag, 1. Juni 2018

Me Made May 2018 Woche 3&4

 
 


16.05.2018: Last-Minute-Shopping mit meiner Tochter. Ich trage meine Morgan-Boyfriend-Jeans, ein Frau Mia Blusen-Shirt von Schnittreif, den Claire Cardigan aus der LMV und meine Chobe-Bag nach dem Schnitt von ellepuls. Die Chobe-Bag hatte ich schon im Rahmen der Aktion 12xmemade fast fertig genäht, nur der Henkel hat noch gefehlt. Ich bin sehr begeistert von der Tasche und sie fügt sich super in meine Garderobe ein.

17.05.2018: Ich bin im Vorbereitungs- und Packstress und habe kein Foto gemacht, aber natürlich memade getragen ;-)




18.05.2018: Heute geht es los in den Frankreich-Urlaub. Da wir damit gerechnet haben, dass heute am Start ins Pfingst-Wochenende und die erst- und einmaligen Pfingstferien in NRW die Straßen total dicht sein werden, sind wir heute nur bis Metz gefahren. Von Metz waren wir alle sehr positiv überrascht; eine tolle Stadt! Lohnt sich auf jeden Fall für ein Städtereise-Wochenende. Ich trage eine RTW Chino, eine hellblaue Bluse nach einem alten Fashion Style Schnitt, die Chobe-Bag und den Claire-Cardigan.

19.05.2018 Die Weiterfahrt nach La Roque sur Cèze hat sich leider länger hingezogen, als wir uns das gedacht haben. Das Foto habe ich glatt vergessen.

20.05.2018 Und wieder kein Foto, sorry!




21.05.2018 Aber jetzt wieder mit Fotos! Wir sind nach La Roque sur Cèze gewandert und haben uns das sehr malerische Örtchen angesehen, dass zu Recht ausgezeichnet ist mit dem Prädikat "Les plus beaux villages de France". Ich trage meine neue Denim Shorts nach dem Schnitt Ginger Midrise, finde sie aber leider nur semibequem. Dazu kombiniert ein altes, und zwischenzeitlich ausgemustertes Fanö-Shirt.



22.05.2018 Wir haben einen Ausflug nach Avignon gemacht. Avignon ist grundsätzlich schon sehr sehenswert, aber mir fehlt hier irgendwie das Flair, dass ich z.B. aus Arles, Aix-en-Provence oder auch Metz kenne. Ich trage eine (bequeme!) RTW Shorts und ein Shirt nach dem Schnitt Maseike von kibadoo. Den Schnitt finde ich richtig toll. Das ist mein neuer Basic-Schnitt. Der Stoff ist eine Eigenproduktion von Alles-für-Selbermacher und ich hatte mich spontan in den Melonenprint verliebt. Die Ärmelsäume haben schwarze Paspelabschlüsse bekommen und den Halsausschnitt habe ich mit einem schwarzen Bündchen gearbeitet.


23.05.2018 Heute war Markttag in Bagnols-sur-Cèze. Der Markt erstreckt sich so ziemlich durch die ganze Innenstadt und ich fand ihn nicht sehr touristisch. Natürlich haben wir das Foto vor dem Stand mit den Kurzwaren aufgenommen ;-) Zur RTW-Shorts kombiniere ich heute ein ganz neues Ajaccio-T-Shirt. Den Stoff habe ich in Maastricht eine vor dem Urlaub gekauft. Eigentlich entspricht er nicht meinem üblichen Beuteschema, aber der Stoff sprach zu mir, dass er ein Urlaubs-T-Shirt werden will und man soll ja auf Stoffe hören....

24.05.2018 Den heutigen Tag wollten wir chillenderweise verbringen, haben wir aber nur einen halben Tag ausgehalten ;-) Über dem Bikini trage ich die Ginger-Shorts und ein neues Frau Lizzy Top von Schnittreif. Den Schnitt mag ich sehr! Der Stoff ist ein Reststück vom Maastrichter Markt und ich finde ihn ganz toll für den Schnitt.
25.05.2018 Unser letzter Tag in Frankreich. Zur bequemen Shorts trage ich ein Ottobre-Shirt (Summer Basic) aus einem Jersey, den ich sehr mag. Der Stoff ist weiß und grau gemustert und hat ein paar silbrige Sprenksel.

26.05.2018 Unsere Rückfahrt haben wir in netto 10 Stunden erledigt und haben abends erstmal gemütlich mit dem homesittenden Sohn gegrillt. Ein Foto habe ich aber nicht.

27.05.2018 Abends haben wir eine kleine Laufrunde eingelegt und ich trage dazu mein neues Frau-Lizzy-Sporttop aus einem Funktionsjersey vom Markt in Maastricht.

28.05.2018 Den ersten Arbeitstag habe ich in Bonn bei einem Workshop verbracht und trage mein sehr geliebtes schwarzes Jerseywickelkleid nach dem Schnitt Vogue 8379. Passt die Chobe-Bag nicht auch toll zu so einem Outfit?

29.05.2018 Wieder ein Bürotag mit viel DSGVO (örks) Aus dem Schrank durfte heute eines meiner ältesten Kleider, aber ein echtes Lieblingskleid nach dem Schnitt Butterick 5486. Den Stoff hatte ich damals im Zuge der ersten Stoffwechselaktion von Monika geschenkt bekommen und es war das erste Kleid, bei dem ich Paspeln eingesetzt habe.

30.05.2018: Ich mag den Sommer echt gerne, aber ganz ehrlich dieses drückende, schwüle Wetter hier in Köln kann meinen Kopf und mich nicht begeistern. Zum Glück konnte ich heute im vergleichsweise kühlen Home-Office arbeiten.  Meine Arbeitskleidung bestand heute aus dem Maxi-Waxi-Rock und einem RTW-Top.

31.05.2018: Der Me Made May 2018 endet in meinem brandneuen (heute erst genähten) Vogue 1027. Ich liebe diesen Schnitt und es war höchste Zeit für ein weiteres Exemplar. Den Stoff habe ich im letzten Jahr in Maastricht auf dem Markt gekauft. Ganz schön bunt gemustert für meine Verhältnisse, aber ich mag es.


Mein Fazit: Erstaunlicherweise habe ich es dieses Jahr ganz gut durchgehalten, täglich Fotos zu machen. Ein paar Tage fehlen, aber das macht nichts. Me-Made trage ich jeden Tag und finde es toll, was mein Kleiderschrank so zu bieten hat. Schön war in diesem Jahr, dass es so sommerlich war, dass endlich auch mal Sommerkleidung gezeigt wurde und wir nicht wie in den vorherigen Jahren angenervt von der Übergangskleidung waren.

Dienstag, 15. Mai 2018

Me Made May 2018 Woche 2


08.05.2018 Bürotag in einem meiner älteren Lieblingskleider nach dem Schnitt Vogue 1027.

09.05.2018 Und weil es richtig heiß ist, habe ich ein sehr selten getragenes Kleid rausgekramt. Das Kleid ist ein echtes Wickelkleid aus Webstoff nach einem Schnitt aus der Fashion Style 04/2015 und ich habe es an diesem Tag erst zum 4. Mal an.

10.05.2018 Ich habe kein Foto gemacht :-(

11.05.2018 Karin und ich machen einen Ausflug zum Markt nach Maastricht und haben total viel Spaß (und eskalieren beim Stoff-Shopping). Ich trage meine graue Ginger und das pinke T-Shirt nach dem Stylearc Schnitt Sian-Combo-Top, sowie meine Tasche Alexa nach einem Schnitt von Elbmarie.

12.05.2018 Heute zieht meine Schwester um und wir schleppen fleißig mit. Ich habe meine erste Morgan-Boyfriend Jeans und ein rot-weiß gestreiftes Shirt nach dem Schnitt Onion 5038 an und finde das Foto gerade nicht.

13.05.2018 Wieder Arbeitseinsatz bei der Schwester bzw. im Zimmer meines Neffen. Ich bin wirklich gut im Möbel-zusammen-bauen, aber der Pax Schrank mit Schiebetüren hat mich fertig gemacht. Leider habe ich kein Foto gemacht, trage aber wieder die Morgan Boyfriend Jeans und mein Loveboat Shirt nach dem Schnitt Fanö.

14.05.2018 Am Ende eines langen Arbeitstages...das Kaufshirt ist schön zerknittert und ich musste sofort die Schuhe ausziehen ;-) Kombiniert habe ich dazu meine schwarze Ginger Weihnachtshose.

15.05.2018 Heute war mein letzter Tag im Büro vor meinem Urlaub. Noch 2 1/2 Tage im Home-Office, dann habe ich erstmal frei. Ich trug heute das Kleid nach einem Baukastenschnitt aus der Fashion-Style, hatte mich aber schon zum Sport umgezogen, als mir auffiel, dass ich kein Foto gemacht hatte, daher ein altes Bild. Das Kleid finde ich eigentlich sehr schön, aber irgendwie nicht passend für mich. Allerdings weiß ich nicht, ob es das Allover-Muster, oder der Schnitt ist...ist irgendwie nicht meins.



 
 



Mittwoch, 9. Mai 2018

Me Made May 2018 Woche 1

Hier ist die Zusammenfassung der ersten Woche des Me Made May 2018:

Am 01. Mai sind wir gewandert.
Meine Wanderhose nach dem Schnitt Morgan Boyfriend Jeans hat sich schon bewährt. Und weil es ziemlich frisch war, habe ich mir die von mir genähte kuschlige Fleecejacke meines Sohnes nach dem Schnitt Fehmarn geliehen.
Zu dem Outftit vom 02.05. gibt es einen ausführlichen Blogpost zum Me Made Mittwoch.
03.05.
Schwarze Ginger-Midrise-Weihnachtshose in cropped Länge und ein uralter, kaum getragener Jenna Cardigan. Den Cardigan habe ich quasi wiederentdeckt.
Und warum ich den Kopf so schief halte, weiß der Geier...
04.05.
Morgan Boyfriend Jeans, allerdings in einer Nummer kleiner genäht und frisch gewaschen (wisster Bescheid).
Langarm-Shirt nach einem Onion Schnitt (5032?). Das Shirt wird aussortiert. Mir gefällt gar nicht, wie sich der Gürtel darunter abzeichnet und die Farbe hat auch ein bisschen wenig Kontrast zu mir.
05.05.
Sehr kleine Wanderung in Kaufshorts und einem Lizzy-Top von Schnittreif. Den Schnitt mag ich sehr. Luftig aber nicht knatscheng. Nach dem Schnitt werde ich mir noch ein bis zwei Sporttops aus Funktionsstoff nähen.
06.05.
Sehr fauler Chill-Tag im Garten.
Ich trage ein Jerseykleid nach einem Schnitt aus einer älteren Fashion-Style. Und obwohl ich an dem Tag mehrere Komplimente für das Kleid bekommen habe, fühle ich mich in solchen Jerseykleidern außerhalb meines Gartens nicht wohl.
07.05.
Wir haben die Gärtnerei halb leer gekauft und machen die Terrasse hübsch. Ich liebe diese Jahreszeit!
Zu RTW-Shorts trage ich mein Probe-Maseike aus einem feinen grauen Viskosejersey vom Stoffmarkt. Der Schnitt Maseike ist auch richtig toll. Ich habe direkt zwei weitere Shirts nach dem Schnitt genäht.
Und der Sonnenhut darf nicht fehlen! Ich bekomme leider ziemlich schnell einen Sonnenstich und das ist nicht sehr spaßig.